PR-Couch Teil 46

 

Web 2.0 – Teil 2 “Tools”

 

 

Im letzten Newsletter wurde das zum Thema Web 2.0 vorgestellt. Unter den Begriffen "Web 2.0" und "Social Internet" entstehen derzeit neue, interaktive Internetplattformen. Bezeichnend hierbei sind der hohe Grad an sozialer Interaktion sowie die verstärkte Community-Bildung. Besonders Jugendliche nützen aktiv derartige Plattformen, um Blogs, Videos, Bilder oder Musikdateien einzustellen. Aber auch immer mehr Unternehmen greifen auf Tools des Web 2.0 zurück. Im Folgenden wird eine Auswahl an Begriffen vorgestellt, die eng oder komplett mit dem Web 2.0 im Zusammenhang stehen.

 

Weblogs/Blogs

Der Begriff Weblog (kurz Blog; Artikel: das) entwickelte sich aus den Worten „Web“ (wie Internet) und „Log“ (entlehnt dem Begriff Logbuch). Ein Weblog besteht aus - in umgedrehter chronologischer Reihenfolge - gelisteten Beiträgen, die mit Hilfe eines speziellen Publishing-Systems sowie mittels eines einheitlichen Lay-outs veröffentlicht und aktualisiert werden. Weblogs werden inzwischen auch verstärkt von Unternehmen als Kommunikationsinstrument eingesetzt (siehe PR-Couch Teil 18). Eine der größten Echtzeit-Internet-Suchmaschinen speziell für Weblogs ist Technorati (http://technorati.com)

Wiki

(WikiWiki und WikiWeb)

Ein Wiki ist eine Internet-Technologie zum Aufbau dynamischer Seiten, die von den NutzerInnen in Echtzeit gelesen und verändert werden können. Wohl eines der bekanntesten Beispiele hierfür ist die freie Enzyklopädie Wikipedia.

 

Mashups

(engl. für Vermanschung)

Damit sind Internetseiten gemeint, die durch Verknüpfen vorhandener Inhalte entstehen. Häufig werden beispielsweise Ortsinformationen mit anderen Inhalten verknüpft, etwa mit Lexikoneinträgen.

 

Chat

Die Internet-Basisform des „Plauderns“ ist der pure Textchat, bei dem in Echtzeit ausgetauscht wird. Mittlerweile wird in Chatrooms auch mit Bildern und Ton kommuniziert.

 

Podcast

Es bedeutet das Produzieren und Anbieten von Mediendateien (Audio oder Video) über das Internet. Podcasts sind Radio- oder Fernsehbeiträge, die nicht mehr zu einer bestimmten Zeit genutzt werden müssen. Man kann sie themenspezifisch abonnieren, ähnlich wie eine Zeitung.

 

WebQuest

In der Literatur werden WebQuests auch als komplexe Computer unterstützte Lernprogramme bezeichnet. WebQuests können über das Internet abgerufen werden oder sie sind lokal auf den Rechnern der Lerner abgelegt. Im Rahmen von WebQuests arbeiten z.B. Schüler aktiv an der Aneignung von Wissen. 

 

Fazit:

Medienexperten gehen davon aus, dass der nächste Schritt nach Web 2.0 eigene virtuelle Welten der Mediengiganten sein werden. Quelle: Medianet 21.8.2007

 

Vertiefende Literatur:

Alby, Tom: Web 2.0. Konzepte, Anwendungen, Technologien. Hanser Fachbuchverlag; Auflage: 1,  2006

Aktuelle Analyse von TNS Infratest unter http://www.tns-infratest.com

Aktuelle Studie von Deutsche Bank Research (DBR) über die Auswirkungen des Web 2.0 auf Finanzdienstleister unter http://www.dbresearch.com

 

Kontaktinformationen:

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Inhaberin: Berenika Sterba

Wienergasse 104

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