In Unternehmen
oder Organisationen lassen sich zwei Formen der Kommunikation feststellen: Zum
einen die externe Kommunikation. Diese umfasst wirtschaftliche Beziehungen und
Öffentlichkeitsarbeit. Zum anderen die interne Kommunikation. Sie stellt ein
grundlegendes Element für den Bestand des Unternehmens dar. Ihr wird eine
Integrations- und Identifikationsfunktion beigemessen. In der Praxis hat die
interne PR jedoch nicht den gleichen Stellenwert, den die externe
Öffentlichkeitsarbeit einnimmt.
Die interne
Unternehmenskommunikation umfasst jegliche Aktivitäten der
Botschaftsübermittlung zwischen den Mitarbeitern eines Unternehmens auch auf
unterschiedlichen hierarchischen Ebenen. Nach Innen sollte interne
Öffentlichkeitsarbeit Transparenz und damit auch wiederum Glaubwürdigkeit
erzeugen, dadurch kann mögliches Misstrauen der Mitarbeiter minimiert werden.
Denn jeder Mitarbeiter ist auch ein Repräsentant des Unternehmens nach Außen.
Folglich wird ihnen eine hohe Glaubwürdigkeit zugeordnet. Ziel interner PR ist die Befriedigung von
Informationsbedürfnissen bei Mitarbeitern sowie die Erzeugung von Verständnis
und Sozialisation. Dadurch wird mehr persönliches Engagement erreicht.
Traditionelle Mittel der internen
Kommunikation sind u.a. das schwarze Brett, Mitarbeiterzeitungen,
„face-to-face“-Gespräche und in neuerer Zeit das Intranet.
Der Begriff „interne PR“ findet
sich auch noch unter anderen Bezeichnungen wieder: interne Kommunikation,
interne Unternehmenskommunikation oder innerbetriebliche Public Relations.
Geschichtlicher Hintergrund: Seinen
Anfang hat die innerbetriebliche Öffentlichkeitsarbeit durch die aus den USA
stammende Human-Relations-Bewegung
genommen. Diese Bewegung bezieht sich auf Arbeiten (Hawthorne-Studien) der Wissenschafter Elton Mayo, Wilhelm John
Dickerson und Fritz Jules Roethlisberger. Durch Experimente, die in den
30er-Jahren von diesen Harvard-Professoren durchgeführt wurden, stellte man
fest, dass weniger die physischen Arbeitsbedingungen Einfluss auf die
Arbeitsleistung haben, sondern vielmehr die zwischenmenschlichen Beziehungen
(Human Relations). Dabei wurden nun der Mensch und seine Bedürfnisse in den
Mittelpunkt gestellt. Der Human-Relations-Ansatz
setzte Kommunikation mit Motivation und Führung gleich. Es ging um das
Argument, dass durch verbesserte Kommunikationsbeziehungen größere
Arbeitszufriedenheit und in Folge auch bessere Arbeitsleistungen erreicht
werden.
Intranet
Innovative Informationstechnologien beeinflussen
sowohl die Marktbeziehungen als auch die Organisationskultur von Unternehmen.
Im Gegensatz zum allgemein zugänglichen Internet (http://www....) ist das –
zugangs- und benutzerdefinierte -
Intranet auf das interne Firmennetzwerk begrenzt. Es kann ein - auf
Internet-Technologie basierendes - globales, regionales oder lokales internes
Datennetzwerk sein. Der Begriff Intranet wird seit 1995 gebraucht. Es stammt
von dem lateinischen Wort intra – innerhalb – ab.
Das Intranet hat folgende
Funktionen für die Benutzer:
Vertiefende Literatur:
Rommert, Frank-Michael:
Hoffnungsträger Intranet. Fischer (Reinhard) Verlag, 2002
Schick, Siegfried: Interne
Unternehmenskommunikation. Schäffer-Poeschel
Verlag, 2005
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