PR-Couch Archiv
19. Dezember 2007
PR-COUCH TEIL 48
INTERVENTIONS- und
PRÄVENTIONS-PR
Sind Teilgebiete der Krisen-PR (siehe PR Couch Teil 8). Eine erfolgreiche
Krisen-PR zeichnet sich dadurch aus, dass alle MaĂźnahmen eingeleitet
werden, die die negativen Schlagzeilen, negative Konsequenzen als auch den
Imageverlust (siehe PR Couch Teil 16) abfangen bzw. vermeiden. Strategien
werden neu erarbeitet, um Krisen und Konflikte aus der Welt zu schaffen
bzw. wenn diese frĂĽh genug erkannt werden, zu verhindern. |
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20. November 2007
PR-COUCH TEIL 47
PROPAGANDA
Kann Propaganda unsere Wahrnehmung manipulieren? Werden alle Skrupel
ausgeschaltet? Wird manipulativ, unsachlich und vortäuschend gearbeitet?
Was steckt hinter dem Begriff?
Propaganda bedeutet eine „systematische Verbreitung politischer,
weltanschaulicher oder ähnlicher Ideen und Meinungen [mit massiven
(publizistischen) Mitteln] mit dem Ziel, das allgemeine [politische]
Bewusstsein in bestimmter Weise zu beeinflussen“ (Thymian Bussemer:
Propaganda. Konzepte und Theorien) |

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19. Oktober 2007
PR-COUCH TEIL 46
WEB 2.0 – Teil 2 -
"Tools"
Im letzten Newsletter wurde das zum Thema Web 2.0 vorgestellt. Unter den
Begriffen "Web 2.0" und "Social Internet" entstehen derzeit neue,
interaktive Internetplattformen. Bezeichnend hierbei sind der hohe Grad an
sozialer Interaktion sowie die verstärkte Community-Bildung. Besonders
Jugendliche nĂĽtzen aktiv derartige Plattformen, um Blogs, Videos, Bilder
oder Musikdateien einzustellen. Aber auch immer mehr Unternehmen greifen
auf Tools des Web 2.0 zurĂĽck. Im Folgenden wird eine Auswahl an Begriffen
vorgestellt, die eng oder komplett mit dem Web 2.0 im Zusammenhang stehen. |

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20. September 2007
PR-COUCH TEIL 45
WEB 2.0 – Teil 1
Seit Monaten wird in den Medien über das Web 2.0 (ein von Tim O’Reilly,
Founder and CEO of O'Reilly Media, Inc und Dale Dougherty, Co-Founder and
Head of O'Reilly's Maker Media Division, geprägter Begriff) berichtet. Für
manche stellt es den neuesten Hype dar, fĂĽr andere eine bereits veraltete
Technologie. Einige PR-Agenturen empfehlen Unternehmern, ihre
Kommunikation im Web 2.0, wie zum Beispiel durch das Einrichten eines
Blogs (siehe PR-Couch 18), zu betreiben – daher sprechen manche auch schon
von PR 2.0. |

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20. August 2007
PR-COUCH TEIL 44
PR AWARD
Alljährlich finden dutzende Preisverleihungen in der ganzen Welt statt. In
dieser Ausgabe der PR-Couch stellen wir Ihnen kurz die wichtigsten
PR-Preise im deutschsprachigen Raum vor. |

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20. Juli 2007
PR-COUCH TEIL 43
STAKEHOLDER
Der Begriff Stakeholder ist eine Wortneuschöpfung, die sich aus
„stock-holder“ bzw. „shareholder“ (engl. für Anteilseigner) und dem
angloamerikanischen Begriff „stake“ zusammensetzt, der einen umstrittenen
oder auf dem Spiel stehenden Anspruch darstellt. Stake ist zum Beispiel
auch der Einsatz beim Kartenspiel. Als Stakeholder wird eine Person oder
eine Interessensgruppe bezeichnet, die berechtigte Interessen an einem
Unternehmen oder Projekt haben. |

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20. Juni 2007
PR-COUCH TEIL 42
ISSUE MANAGEMENT
Issue (engl: Thema, Sachverhalt) Management bezeichnet die systematische
Beobachtung, Analyse und strategische Beeinflussung öffentlicher
Kommunikation. In den USA ist es längst zur Unternehmenskultur geworden.
UrsprĂĽnglich ging es dem PR-Berater W. Howard Chase 1976 um eine
Neukonzeption von PR - eine Ausweitung des Aktionsradius. Issue Management
sollte die PR, die fĂĽr Chase bis dahin nur eine Ansammlung verschiedener
Techniken war, aufwerten und als Managementfunktion etablieren. |

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21. Mai 2007
PR-COUCH TEIL 41
THINK TANK
Eine Think Tank (engl. Denkfabrik) bzw. Ideenagentur ist meistens eine
Gruppe von Politikern, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern, die
gemeinsam soziale, politische und wirtschaftliche Konzepte oder Strategien
entwickeln. In Folge fördern sie damit den entsprechenden öffentlichen
Diskurs. Bereits seit Jahren sind Denkfabriken ein Teil des politischen
Prozesses geworden. |

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20. April 2007
PR-COUCH TEIL 40
AGENDA SETTING
Attraktive Themen werden von den Medien nicht frei erfunden, sie werden
oft durch das Setzen konkreter Schwerpunkte gesteuert: In der Wirtschaft,
Politik, Kultur, Gesellschaft oder Umwelt sind jene Themen, die
Schlagzeilen machen oder deren Bilder im Gedächtnis bleiben, oft das
Ergebnis eines gezielten Steuerungsprozesses. Die Agenda Setting-Theorie
beruht also auf dem Gedanken, dass Massenmedien nicht so sehr beeinflussen
was das Publikum oder der Konsument zu bestimmten Themen denkt, sondern
vielmehr worĂĽber diese Personen nachdenken sollen. Thematiken, die
Massenmedien auf ihre Agenda setzen, werden vom Publikum in dessen
Tagesordnung aufgenommen und dadurch zur persönlichen, sozialen
Wirklichkeit geformt. |

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20. März 2007
PR-COUCH TEIL 39
ETHIK DER PR
FĂĽr manche Menschen hat die Ă–ffentlichkeitsarbeit einen zweifelhaften Ruf.
Ab und zu auch zu Recht, denn schwarze Schafe sind in jeder Branche zu
finden. Die VorwĂĽrfe reichen von Manipulation und Bestechung von
Journalisten, Verrechnung von zu hohen Beraterhonoraren bis hin zu
fragwĂĽrdigen PR-Methoden. Um diesem Fehlverhalten einen Riegel
vorzuschieben und die GlaubwĂĽrdigkeit der Ă–ffentlichkeitsarbeit zu
untermauern, gibt es bereits seit Jahren Verhaltencodizes fĂĽr die PR. Wie
beim Journalismus wurde eine Art Selbstkontrolle eingerichtet: Beide
Berufsgruppen haben sich Richtlinien (Codizes) zu ethischem Verhalten
selbst auferlegt. Diese sollen auch dabei helfen, das Vertrauen in diese
Berufgruppen zu stärken. So gibt es z.B. in Deutschland seit 1. Jänner
2007 eine Novellierung des Pressekodex (dieser wurde im Rahmen des
50-jährigen Jubiläums des deutschen Presserates vorgestellt). |

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20. Februar 2007
PR-COUCH TEIL 38
MAILING
Unter den Begriff Mailing fallen alle persönlich adressierten, massenhaft
vervielfältigten Briefsendungen. Mailings sind: Werbebriefe, Einladungen,
Informationsschreiben und Versandhauskataloge. Im Vordergrund steht dabei
die individuelle Kontaktaufnahme mit dem Adressaten, mit dem Ziel, eine
Antwort (Response) zu erhalten und auf diesem Weg einen Dialog aufzubauen.
Trotz starker „Konkurrenz“ auf Grund des Internets nimmt diese
Marketingform noch immer einen hohen Stellenwert ein. Mailing ist ein
Spezialgebiet des Direktmarketings. |

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19. Jänner 2007
PR-COUCH TEIL 37
METHODEN DER
PR-EVALUIERUNG
Medienresonanzanalyse gehört zu der wohl populärsten Methode der
PR-Erfolgskontrolle. Seit einigen Jahren gibt es sowohl in der Wirtschaft
als auch in der Wissenschaft BemĂĽhungen, neue Formen der Messbarkeit zu
entwickeln. Zuerst muss jedoch festgehalten werden, wie schwer es ist,
eine allgemein gĂĽltige Formel zur PR-Evaluierung zu entwickeln, da im
Idealfall jede PR-Kampagne einmalig ist. Folglich ist es wichtig, fĂĽr jede
Analyse ein Bedarf- und Kunden orientiertes Untersuchungsmodell
auszuarbeiten. Im Folgenden werden aus einer Vielzahl unterschiedlicher
Methoden zwei Modelle vorgestellt. |

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20. Dezember 2006
PR-COUCH TEIL 36
PR-CONTROLLING
Seit den 70er-Jahren werden kontinuierlich Evaluationsmethoden der PR
entwickelt. Diese meist rein quantitativen Methoden erfassen den Umfang
der Kommunikationsarbeit. Sie zeigen aber den tatsächlichen Erfolg der PR
nur begrenzt auf. Zur Legitimation (auch auf Kostenebene) von
Ă–ffentlichkeitsarbeit muss jedoch dieser Erfolg messbar gemacht werden.
Wie bei Werbemaßnahmen lässt sich der Erfolg von PR jedoch nur schwer auf
Grund von Umsatzzahlen verdeutlichen. |

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20. November 2006
PR-COUCH TEIL 35
VERANSTALTUNGEN
Dieser Newsletter bietet Ihnen einen Ăśberblick zu Suchtipps fĂĽr
PR-Veranstaltungen – ob Seminare, Konferenzen oder Messen.
Zu einer der bedeutendsten medialen Veranstaltungen in Österreich gehören
die Ă–sterreichischen Medientage. Dabei handelt es sich um ein
internationales Event fĂĽr Kommunikation, Werbung und Medien. 2006 fand zum
ersten Mal auch eine Medienfachmesse statt. Mit diesem Schritt wurden die
Medientage erweitert und haben sich, neben den MĂĽnchner Medientagen, zu
einem Dreh- und Angelpunkt der deutschsprachigen Medienbranche etablieren
können. Mehr als 100 Aussteller aus 15 Branchen waren präsent. |

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20. Oktober 2006
PR-COUCH TEIL 34
SPAMMING
Wer kennt sie nicht, die lästigen Werbemails, die täglich in der Mailbox
auftauchen. Woher kommen sie und wie kann man sie verhindern? Der Begriff
Spamming (spam = voll stopfen) steht fĂĽr das massenhafte Senden von
E-Mails an verschiedene Adressaten. Sie beinhalten oft Werbung privater
sowie kommerzieller Anbieter oder unbestellte – zum Teil „dubiose“
Angebote.
Bei Spam-Mails unterscheidet man zwei Arten:
· Unsolicited Commercial Email (UCE) – unverlangte kommerzielle Werbung
per E-Mail
· Unsolicited Bulk Email (UBE) – unverlangte Massenmails
Die Absenderadressen sind oft nicht „replyfähig“, obwohl die Domäne
existiert. Dieses Vorgehen erschwert das Festellen des Verursachers.. |

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20. September 2006
PR-COUCH TEIL 33
MITARBEITERZEITSCHRIFT
Mitarbeiterzeitschriften zählen zu den Kommunikationsinstrumenten von
Unternehmen. Die primäre Zielgruppe sind Mitarbeiter und pensionierte
Kollegen. Herausgegeben wird dieses Medium von der Unternehmensleitung.
Die Themen beinhalten vorrangig das Unternehmen. Die ersten
Mitarbeiterzeitschriften wurden Mitte des 19. Jahrhunderts in
amerikanischen Unternehmen herausgebracht (1847 in Vernon, Name der
Zeitschrift nicht bekannt). Im deutschsprachigen Raum wurden nur einige
Jahre später Informationsblätter für Mitarbeiter veröffentlicht (1882,
Holland – Werkjournal; 1888, Deutschland – Schlierbacher Bote). Das
damalige Ziel war es, die Kluft zwischen Arbeitnehmer und
Unternehmensleitung zu minimieren. |

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18. August 2006
PR-COUCH TEIL 32
PR-GESCHICHTE Ă–STERREICH
EIN ĂśBERBLICK
In der Anfangsphase war PR sehr Personen bzw. Regime verbunden. Sie diente
hauptsächlich zur Unterstützung von Königen, klerikalen Schichten und
anderen FĂĽhrern. Von Beginn an stand die Herrscherklasse kritisch dem
neuen Massenmedium „Zeitung“ gegenüber. Um gewissen Ängsten
entgegenzuwirken, machte sich sowohl die weltliche als auch die geistliche
Obrigkeit die Presse zu nutze. Deshalb beginnt dieser geschichtliche
Ăśberblick zur PR-Geschichte in Ă–sterreich mit der wohl bekanntesten
Monarchin: Maria-Theresia. |

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20. Juli 2006
PR-COUCH TEIL 31
PR-GESCHICHTE
FĂĽr viele Experten ist es schwer, einen genauen geschichtlichen Anfang fĂĽr
das Feld der Ă–ffentlichkeitsarbeit festzulegen. Manche gehen sogar soweit,
die ersten Anfänge in der Antike zu sehen.
Aus heutiger Sicht könnte bereits jegliche öffentliche Präsentation von
Meinungen oder Personen als eine Form von politischer PR betrachtet
werden. Bereits in den Monarchien des 15. und 16. Jahrhunderts, wurde der
König als Repräsentant des Volkes angesehen. Durch ihn wurde die
„öffentliche Meinung“ vertreten und das Volk mit den Rechten des
Herrschers vertraut gemacht. In dieser Zeit entwickeln sich auch schon die
ersten Vorzeichen einer angehenden Presse (z. B. Kundmachungen in Form von
Anschlägen).. |

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19. Juni 2006
PR-COUCH TEIL 30
KAMPAGNE
Kampagne (Campaigning) ist eine dynamische Form, um Ă–ffentlichkeitsarbeit
zu betreiben. Sie ist zielorientiert, strategisch ausgerichtet, auf
optimierte Umsetzung bedacht. Ziel dabei ist es, eine Wirkung zu erzeugen.
(Quelle: Claude Longchamp „Campaigning – das Potenzial für Praxis, Lehre
und Forschung“). Zur erfolgreichen Umsetzung einer Kampagne werden sowohl
die Kenntnisse der Werbung ĂĽber Konsumentenverhalten als auch das Wissen
der PR um die öffentlichen Kommunikationsmechanismen verwendet. |

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19. Mai 2006
PR-COUCH TEIL 29
CHANGE COMMUNICATION
Bei Change Communication (Veränderungskommunikation) handelt es sich um
ein Spezialgebiet der PR. Manche setzen diesen Begriff auch mit Change
Management gleich, jedoch handelt es sich bei Change Communication nur um
einen Teilbereich des Veränderungsmanagements. |

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20. April 2006
PR-COUCH TEIL 28
LOBBYING
Lobbying stammt ursprünglich von dem lateinischen Wort „labium“ (Vorhalle,
Wartehalle) ab und hat vor allem aber in der Politik groĂźe Bedeutung
gewonnen. Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden in England und den
USA politische Entscheidungen nicht mehr hinter verschlossenen TĂĽren
getroffen – daher der Begriff Lobbying. Dieser Begriff definiert in der
Ă–ffentlichkeitsarbeit die Kontaktpflege zu Medien und relevanten
Journalisten auf Grund von bestimmten Interessen, um diese im Sinne eines
bestimmten Unternehmens oder einer bestimmten Organisation zielgerichtet
zu beeinflussen. |

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20. März 2006
PR-COUCH TEIL 27
LIFESTYLE-PR
Aufgrund des Wachstums der österreichischen PR-Branche, kam es zu einer
Reihe an Erweiterungen im PR-Angebot. Dies erfolgte aus zwei GrĂĽnden:
Erstens um sich von der Konkurrenz abgrenzen zu können und zweitens um den
neuen Anforderungen innerhalb der Gesellschaft gerecht zu werden. Eines
dieser neuen Spezialgebiete ist die Lifestyle-PR. Die Politik der
Lifestyle-Werbung setzte sich sehr schnell in der PR durch. Eine
Pressekonferenz oder ein Kunden- oder Presseevent sollte zu einem
unvergesslichen Ereignis werden und der Lifestyle eines Produktes
möglichst in den Medien publiziert werden.
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20. Februar 2006
PR-COUCH TEIL 26
MEDIENBEOBACHTUNG -
MONITORING
Der Begriff Monitoring steht für jegliche Erfassung von Zuständen,
Überwachung, Beobachtung. Primär kommt dieser Begriff aus der
Naturwissenschaft und steht dort fĂĽr eine induktive Analyse beobachteter
Prozesse. Im publizistischen Bereich bezeichnet es ein gezieltes und
systematisches Beobachten oder Kontrollieren der Medieninhalte als aktive
Dienstleistung fĂĽr sich oder fĂĽr andere. Es wird also festgestellt, wie
ĂĽber Personen, Unternehmen, Produkte und Sachverhalte in den Medien
berichtet und geurteilt wird.
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20. Jänner 2006
PR-COUCH TEIL 25
DIE RECHERCHE
Wurde früher die Recherche primär von Journalisten betrieben, bedienen
sich heute viele Personen dieser Form an Informationssammlung. Der Begriff
der Recherche stammt ursprünglich aus dem Lateinischen und wurde später in
den französischen Wortstamm übernommen. Grob übersetzt bedeutet es „wieder
suchen“. Die Recherche bezeichnet nicht nur die Tätigkeit, sondern auch
das Resultat dieser Tätigkeit. Dem Journalisten, Schriftsteller,
Wissenschaftler oder Studenten dient die Recherche vor allem zur
Dokumentation und Publikation der beschafften Informationen.
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20. Dezember 2005
PR-COUCH TEIL 24
PR VERSUS WERBUNG
PR ist nicht mit Werbung identisch. Und mit einem weiteren Vorurteil muss aufgeräumt
werden: Die Öffentlichkeitsarbeit hat sich nicht aus der Werbung heraus entwickelt.
PR ist der gezielte Versuch, Kommunikationsprozesse zu gestalten und sie nicht dem
Zufall zu überlassen. Ziel ist, durch Kommunikationsmaßnahmen ein positives Image
aufzubauen und zu etablieren. Die Schwerpunkte der Öffentlichkeitsarbeit sind die
Präsentation eines Unternehmens oder einer Organisation, die Kommunikation sowie
der Informationsaustausch mit verschiedenen Gruppierungen, insbesondere den Medien.
(siehe PR-Couch Teil 1 und 2)
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21. November 2005
PR-COUCH TEIL 23
SPONSORING
Aus unternehmenskommunikativer Sicht dient das Sponsoring dazu, die Reputation
eines Betriebes zu erhöhen, d.h. das eigene Image in positiver Weise zu beeinflussen.
Sponsoring zeichnet sich dadurch aus, dass Gruppen angesprochen werden, die durch
klassische Werbung und PR-Maßnahmen kaum erreicht werden können. Dieses
Kommunikationsinstrument sticht durch den Umstand hervor, dass ein Sponsorship sowohl
Medium als auch Kommunikationsbotschaft ist. Dieses Merkmal steht folglich im Gegensatz
zur klassischen Werbung, wo Botschaften über Kommunikationskanäle (wie Fernsehen,
Radio, Plakate, Anzeigen) transportiert werden.
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20. Oktober 2005
PR-COUCH
TEIL 22
INTERNE PR
In Unternehmen oder Organisationen lassen sich zwei Formen der Kommunikation
feststellen: Zum einen die externe Kommunikation. Diese umfasst wirtschaftliche
Beziehungen und Öffentlichkeitsarbeit. Zum anderen die interne Kommunikation.
Sie stellt ein grundlegendes Element für den Bestand des Unternehmens dar. Ihr
wird eine Integrations- und Identifikationsfunktion beigemessen. In der Praxis
hat die interne PR jedoch nicht den gleichen Stellenwert, den die externe
Öffentlichkeitsarbeit einnimmt.
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20. September 2005
PR-COUCH
TEIL 21
AKTIONISMUS
Aktionismus bezeichnet ein Spezialgebiet der Öffentlichkeitsarbeit, in der die zu
vermittelnde Botschaft auf das Wesentliche reduziert und durch eine dramatische bzw.
anschauliche Form mediengerechter (besonders im visuellen Bereich) dargestellt wird
(Quelle: PRVA/Glossar). Aktionismus ist ein wichtiges Instrument der
Kommunikationsarbeit, um in der Öffentlichkeit verstärkt wahrgenommen zu werden.
Deshalb nützten und nützen vor allem Politiker, Menschenrechtsorganisationen und
Umweltschutzorganisationen gerne diese Form der öffentlich-medialen Inszenierung.
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19. August 2005
PR-COUCH
TEIL 20
AUS- UND WEITERBILDUNG
In Österreich gibt es bereits eine Vielzahl an Lehrgängen, Seminaren und Kursen
zum Thema PR / Öffentlichkeitsarbeit. Diese Ausgabe der PR-Couch bietet nur einen
ersten Überblick über die interessantesten und gefragtesten Veranstaltungen
(Universität Wien, Donauuniversität Krems, bfi, Wifi, AMS).
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20. Juli 2005
PR-COUCH
TEIL 19
KULTUR-PR
Vielen Kulturschaffenden ist folgendes Szenario leider sehr vertraut: Halbleere
Theatersäle oder Konzerte, eine schlecht besuchte Vernissage, ein nicht
ausgebuchter Workshop. Wachsende Konkurrenz und Kürzungen öffentlicher Förderungen
bedrängen Kulturinstitutionen so sehr, dass sich immer mehr von ihnen durch
professionelle PR-Arbeit ein verstärktes öffentliches Interesse für ihre "Produkte"
erwarten. Wie kann nun die PR der Kultur helfen?
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20. Juni 2005
PR-COUCH
TEIL 18
WEBLOGS als neues PR-Instrument
Neues MEDIENGESETZ per 1.7.2005 betrifft Webseitengestaltung
Weltweit erleben wir derzeit einen Siegeszug von Weblogs. Was verbirgt sich hinter
diesem Begriff und welche Bedeutung hat es für die PR?
Die spezielle Webseiten-Form des Weblogs reicht bereits in die Anfänge der 90er Jahre
zurück. Aus den USA kommend hat sich mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum eine
aktive Szene entwickelt. Schätzungsweise gib es z.B. in Deutschland zwischen 60.000
und 70.000 Weblogs mit einer monatlichen Steigerung von ca. 15 Prozent.
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20. Mai 2005
PR-COUCH
TEIL 17
PRODUKT-PR
Als Produkt-PR werden all jene PR-Maßnahmen verstanden, die bei einer
Produkteinführung und laufender Vermarktung eines Produktes angewendet werden.
Üblicherweise erfolgt Produkt-PR als integraler Bestandteil der Markenkommunikation
und spricht besonders Journalisten aber auch potentielle Käufer an.
Definiertes Ziel aller Maßnahmen der Produkt-PR, die von klassischer Pressearbeit
bis hin zu gezielten Kunden-Events reichen können, ist die Absatzförderung.
Und bereits hierbei erkennt man, wie schmal die Grenze zwischen Produkt-PR und
Werbung ist: Man muss sich dabei stets die Frage stellen "Wie wird Produkt-PR
praktiziert, damit es nicht in die Werbung abrutscht?"
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20. April 2005
PR-COUCH TEIL 16
IMAGE
Der Begriff Image (engl.: Bild, Abbildung) beschreibt im Allgemeinen die Gesamtheit
aller Vorstellungen, Erwartungen, Ideen, Gefühle, die mit einer oder mehreren Personen,
einer Nation, einer Organisation, bestimmten Gegenständen oder Markenartikeln verbunden
wird. Konventionen, Traditionen, momentane Trends, Emotionen und auch Vorurteile bzw.
Stereotype sind für die Prägung eines Images mitverantwortlich. Grundsätzlich wird
zwischen dem Eigenimage (wie man sich selbst sieht) und dem Fremdimage (wie andere
einen sehen) unterschieden.
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18. März 2005
PR-COUCH TEIL 15
NON-PROFIT-ORGANISATION (NPO) und PR
In der Politik und Wirtschaft ist PR seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit.
NPOs hingegen haben erst in den letzten Jahren begonnen, professionelle PR zu
betreiben. Vor allem im sozialen und ökologischen Bereich erweist sich die PR als
eine notwendige und unverzichtbare Basis für Erfolg versprechende Arbeit.
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18. Februar 2005
PR-COUCH TEIL 14
EVENT & EVENT-PR
Durch einen Wertewandel innerhalb unserer Gesellschaft - hin zu einer stärkeren
Freizeitorientierung - ist jeder Einzelne verstärkt bemüht, als Individuum einen
erlebnisorientierten Lebensstil zu führen. Daraus resultierend hat sich seit Beginn
der 90er-Jahre Event-Marketing als ein neues Instrument der Unternehmenskommunikation
etabliert.
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20. Jänner 2005
PR-COUCH TEIL 13
DIE PRESSEMAPPE
Der herkömmliche Weg, eine Nachricht zu verbreiten und die Medien zu einer
Berichterstattung zu ermuntern, ist die Versendung einer Pressemitteilung an
Presseagenturen und Medien oder einer detaillierten Pressemappe mit zahlreichen
Informationen.
Pressemappe bezeichnet eine Zusammenstellung von Pressemeldungen, die Informationen
zu Produkten oder Services eines Unternehmens zu einem Paket zusammenfasst. Die
Pressemappe kann bei Presse-Events (wie z.B. Pressekonferenz, -gesprächen oder Messe)
direkt überreicht oder an Journalisten versendet werden.
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17. Dezember 2004
PR-COUCH
TEIL 12
DER JOURNALIST
Als Abschluss für dieses Jahr wollen wir ein Thema nicht zu kurz kommen lassen:
Das Zusammenspiel zwischen Journalismus und Public Relations oder genauer gesagt,
wie Sie mit Journalisten am besten umgehen.
Als Unternehmer hat man es immer wieder mit Medienvertretern zu tun und die Nervosität,
die angesichts einer solchen Begegnung aufkeimt, wird von so manchem als unangenehm
empfunden.
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19. November 2004
PR-COUCH
TEIL 11
DER VERTEILER
Vielleicht haben Sie sich schon öfters gefragt, was ein PR-Berater neben dem Verfassen
von Presseaussendungen, Organisieren von Pressekonferenzen, etc. - einfach gesagt -
sonst noch so den ganzen Tag tut? Deswegen widmen wir uns dieses Mal dem Thema
"Verteiler" und bringen ein wenig Licht in das Dunkel des PR-Alltages.
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21. Oktober 2004
PR-COUCH
TEIL 10
DAS PRESSEFOTO - Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
Ein wichtiges Service für Journalisten ist die Bereitstellung von Fotomaterial
in Ergänzung zu Presseunterlagen wie Presseaussendung, Pressemappe, etc.
Vor der Veröffentlichung eines Fotos müssen die Fotorechte geklärt sein, d.h. Sie
müssen das Recht haben, das Foto an die Medien weiterzuleiten. Rechte und Honorar
eines Fotografen müssen gewährleistet sein. Ein unrechtmäßiger Abdruck eines Fotos
kann Klagen nach sich ziehen.
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20. September 2004
PR-COUCH
TEIL 9
ONLINE PR
Online-PR ist Teil der PR-Strategie und betrifft unter anderem den Auftritt eines
Unternehmens im Internet gemäß der Corporate Identity (siehe auch unser
PR-Glossar).
Ziel ist, nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch Vertrauen bei Kunden, potentiellen
Kunden, Journalisten, Partnern - sprich der Öffentlichkeit - herzustellen.
In dieser Ausgabe unseres Newsletter-Service möchten wir das Thema "Journalismus
und Online-PR" näher beleuchten.
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20. August 2004
PR-COUCH
TEIL 8
KRISEN - PR
Eine Krise ist ein Ereignis, das ein Unternehmen tief in seiner Glaubwürdigkeit
erschüttern sowie sein Image und im schlimmsten Fall seine Existenz gefährden kann.
Krisen können durch verschiedenste Ursachen ausgelöst werden, haben aber eines
gemeinsam: Sie passieren nicht nur "den anderen". In erster Linie müssen Sie sich
bewusst werden, dass man in einem Unternehmen jeder Zeit z.B. mit Produktrückrufen,
unzufriedenen Kunden, Fusionen, etc. konfrontiert werden kann, die mehr oder weniger
Krisen auslösen können. Ab diesem Moment gilt es, sich in dieser Situation zu behaupten
und diese professionell zu managen.
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20. Juli 2004
PR-COUCH
TEIL 7
PR - EVALUATION
Was nützt einem die bestgeplanteste PR-Aktivität, wenn man nicht weiß, was sie einem
gebracht hat? Diese Erfolgskontrolle und die Überprüfung und Bewertung von PR-Zielen
nennt man "Evaluation". Professionelle Öffentlichkeitsarbeit kommt ohne PR-Evaluation
nicht aus. Die Kontrolle, was Medien über ein Unternehmen, die Branche oder Themen
berichten ist auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten von größter Bedeutung.
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20. Juni 2004
PR-COUCH
TEIL 6
PR - STRATEGIE
In der Betriebswirtschaft versteht man unter einer Strategie ein
"rational geplantes, in sich stimmiges, komplexes Maßnahmenbündel, das von der
Unternehmensführung festgelegt wird und zur Erreichung der grundsätzlichen
Unternehmensziele beitragen soll. Entscheidungen über die Strategie stellen somit
Grundsatzentscheidungen dar, welche die prinzipielle Richtung des von Unternehmen
eingeschlagenen Weges bestimmen." Klingt kompliziert, ist es aber nicht.
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20. Mai 2004
PR-COUCH
TEIL 5
PR - MASSNAHMEN
Dieses Mal sind wir an einem wichtigen Meilenstein der PR angekommen! Wir stellen
Ihnen die Top 3 Maßnahmen der klassischen PR vor. Natürlich gibt es noch eine Vielzahl
anderer Möglichkeiten. Wir widmen uns in diesem Newsletter denen, die fast täglich
eingesetzt werden.
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20. April 2004
PR-COUCH
TEIL 4
BRIEFING
Welcher Begriff versteckt sich hinter diesem Wort? In welchem Zusammenhang steht es
zu einer PR-Agentur?
Ein Briefing ist der wichtigste Punkt am Beginn einer PR-Partnerschaft mit einer
Agentur und der Schlüssel zur erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit.
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20. März 2004
PR-COUCH
TEIL 3
WARUM PR?
Nachdem wir in den ersten beiden Teilen mit den Themen "Was ist PR" und
"Was ist PR nicht" einen Grundstein für weitere Ausführungen gelegt haben,
veranschaulichen wir Ihnen dieses Mal, warum zum Beispiel für ein Unternehmen oder
Einzelperson Öffentlichkeitsarbeit wichtig ist!
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20. Februar 2004
PR-COUCH
TEIL 2
WAS IST PR NICHT ?
Mit Recht ein auf den ersten Blick ungewöhnliches Thema, aber dennoch eine
Fragestellung, mit der eine PR-Agentur täglich konfrontiert ist. Uns ist es ein
Anliegen, Missverständnisse gleich von vornherein auszuschließen. Nachdem wir das
letzte Mal erklärt haben, was Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit) ist, wollen
wir dieses Mal festhalten: Was PR NICHT ist!
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20. Jänner 2004
PR-COUCH
TEIL 1
WAS IST PR?
Den Begriff Public Relations oder Öffentlichkeitsarbeit (kurz: PR) zu erklären,
dass ihn auch "die eigene Großmutter" versteht, ist im Grunde einfacher, als viele
denken: Komplexe Informationen müssen insofern vereinfacht werden, dass sie von so
vielen Menschen wie möglich verstanden werden.
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