Presseinformation
Partnermeeting M27: Wachstumschancen in Mittel- und Osteuropa
„Fördermaßnahmen“ entpuppen sich als Krisengewinner
Nachholbedarf bei Infrastrukturprojekten
Wien, 27. Mai 2009 – Die auf Wachstumsthemen spezialisierte
Beratergruppe M27 traf sich in Wien am Kahlenberg zum jährlichen
Gedankenaustausch mit seinen Partnern der mittlerweile elf Standorte in
Österreich und CEE. Im Fokus dabei die Auswirkungen der Finanzkrise und der
Konjunkturpakete, Möglichkeiten davon zu profitieren und natürlich Maßnahmen
und Pläne der M27 Gruppe für 2009/2010.
In der aktuellen Marktsituation sieht M27 enormen Nachholbedarf in
Mittel- und Osteuropa im kommunalen Bereich, wie z.B. dem Bau von Kläranlagen,
Müllverbrennungsanlagen oder anderen Infrastrukturprojekten. Für diese stellt
die EU aus dem Strukturfonds eigene Förderungen zur Verfügung. Auch das Modell
einer Finanzierungslösung über lokale Partner oder einer Private Public
Partnership (PPP) sehen die Berater von M27 als attraktivere Geldquelle im Vergleich
zu teuren Krediten „Unsere Partner in
den CEE, insbesondere in Ungarn und Rumänien streben die Zusammenarbeit mit
Unternehmen aus Österreich und Deutschland an, um neben der Finanzierung auch
den Technologietransfer zur Umsetzung derartiger Gemeindeprojekte zu
gewährleisten“ sagt Mag. Emil Weber, M27 Consulting Partner.
Ganz anders verhält es sich bei Immobilien. Dort ist der Markt zur
Errichtung von Büroneubauten, Einkaufszentren oder auch Privatwohnungen zum
Erliegen gekommen. Wurden z.B. 2008 in Bukarest noch von einem namhaften
österreichischen Entwickler 3.000 Wohnungen verkauft, waren es heuer in den
ersten drei Monaten gerade mal zwei.
Probleme bereitet in Rumänien die Zeitspanne der Bearbeitung von
Förderanträgen. Laut EU-Recht darf derzeit erst mit einem Investitionsprojekt
begonnen werden, wenn die Förderzusage eingetroffen ist. In Rumänien können das
schon 12-18 Monate sein. „Darauf können nur wenige warten. Ein Frist wahrender
Antrag würde in diesem Fall helfen“ wünscht sich Mihai Luca, Niederlassungschef
der M27 in Temesvar, eine Änderung der Bestimmungen in Anlehnung an die
österreichsche Praxis. Dann könnten Unternehmen mit ihrem Projekt bereits mit
Eingangsbestätigung des Antrages beginnen, dieses schnell durchziehen und
dementsprechend früher Geld verdienen. Die erst viel später eintreffende
Förderzusage (bis zu 50%!) wäre dann nicht Projekt verzögernd oder gar
verhindernd.
Das Interesse in Osteuropa an strategischen Investoren aus dem Westen
ist hoch - ein Einstieg bei Firmen, Anteilskäufe oder andere Fusionsmodelle
sind derzeit viel günstiger als noch vor einem Jahr. „Für Investoren, die neue
Umsatzträger oder Marktsegmente suchen, wäre jetzt der richtige
Einstiegszeitpunkt, um in den kommenden Jahren vor Ort präsent zu sein“
berichtet Lenard Horgos, Leiter der M27 Absolvo in Budapest. „Jedoch sind
westliche Firmen derzeit etwas verhalten. Grund ist sicherlich die aktuell
schwierige Finanzierungsfrage“ so Horgos abschließend.
2009 hat die Beratergruppe bereits zwei neue Partner in Osteuropa
vorgestellt. Im März wurde in Banska Bystrica/Ostslowakei mit M27 GP
Consulting, s.r.o das zweite Büro in der Slowakei eröffnet. Der Förderexperte M27 CED Invest in
Rumänien/Bukarest folgte bereits als dritter Standort in Rumänien zu
Monatsbeginn nach. Weitere Standorte in den CEE-Ländern sind Ungarn (Budapest)
und tschechische Republik (Prag und Pilsen). Für die zweite Jahreshälfte 2009
planen die Spezialisten für money-mergers-markets die Standorterweiterung in
Polen, Bulgarien soll 2010 folgen.
Beratergruppe
M27
Der
Internationale Wachstumsbegleiter für expandierende Unternehmen
M27 money x mergers x markets
M27 als
Dachmarke steht für paneuropäische Beratungsdienstleistungen. Schwerpunkte sind
Wachstumsthemen. Neue Auslandsmärkte, neue Betriebsstätten, neue
Produktentwicklungen, neue Partner. M27 hilft bei der Planung, Finanzierung und
Umsetzung, in Wien (Zentrale) und mit eigenen Büros und lokalen M27 Partnern
vor Ort. www.m27.eu
Pressekontakt: M27, Mag.
Emil Weber Berenika PR & Event
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