Presseinformation - DIS Deutscher Industrie Service AG

 

 

 

Fach- und Führungskräftebefragung

Hohe Mobilität und Präferenz für den Mittelstand

 

 

§         10.000 Manager und Experten in den Bereichen Industrie, Finance sowie Office & Management befragt

§         Hohe Mobilitätsbereitschaft ist Zeichen für Flexibilität

§         Wissen um Präferenzen hilft beim optimalen Matching

 

Wien, 13. November 2007 -  Mehr als 10.000 Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Industrie, Finance sowie Office & Management haben an einer anonymisierten Bewerberumfrage der DIS AG,  Qualitätsanbieter für Fach- und Führungskräfte,  teilgenommen und bereitwillig Fragen zu Gehaltswünschen, präferierten Unternehmen und ihrer Mobilitätsbereitschaft beantwortet. Wichtigstes Ergebnis: Fast 60 Prozent der befragten Spezialisten und Manager (58,3 Prozent) sind bereit, für eine interessante Position umzuziehen. Die größte Umzugsbereitschaft mit jeweils deutlich über 60 Prozent haben Bewerber aus den Bereichen Controlling, Finanzen, Marketing und Human Resources. Auch Bewerber für Leitungspositionen in der Industrie sind vergleichbar mobil.

Doch nicht nur beim Wechsel des räumlichen Lebensmittelpunktes, auch beim täglichen Weg zur Arbeit zeigen Fach- und Führungskräfte eine hohe Mobilitätsbereitschaft. Immerhin 40 Prozent würden täglich zwischen 50 und 150 km; weitere 42 Prozent zwischen 25 und 50 km zurücklegen, um ihre Arbeitsstätte zu erreichen. „Diese Ergebnisse zeigen, dass auch die verbesserte Situation am Arbeitsmarkt nicht zu einer Einstellungsänderung geführt hat“, sagt Andreas Dinges, Vorstandsvorsitzender der Düsseldorfer DIS AG. „Mobilität ist für viele Fach- und Führungskräfte inzwischen selbstverständlich und nicht nur aus der Not geboren.“ Allerdings deutet die Bereitschaft, täglich längere Strecken zur Arbeit zurückzulegen, auch auf einen gewichtigen Wandel in der Arbeitswelt hin: „Man weiß, dass man nicht für den Rest der Tage in einem Unternehmen arbeiten, sondern häufiger wechseln wird, und will darum zumindest das soziale Umfeld stabil halten,“ meint Dinges. Steht auch hier ein Wechsel an, muss der Job sich lohnen: „Diese Bereitschaft müssen wir weiter mit herausfordernden Kundenprojekten fördern.“

Dipl.-Ing. Franz Gober, Geschäftsführer DIS AG Österreich sagt dazu: „Die österreichische Wirtschaft ist vielfach von anderen Strukturen und Größenordnungen geprägt. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass in Deutschland beobachtete Präferenzen und Wünsche von Bewerbern tendenziell auch auf Österreich gut umgelegt werden können. Vor diesem Hintergrund können wir die Ergebnisse dieser Studie für die Vermittlung von Fach-  und Führungskräften in Österreich hervorragend nutzen.“

Die befragten Bewerber haben eine klare Präferenz für kleine und mittelständische Unternehmen. Dies trifft für alle Branchen zu und ist auch weitgehend unabhängig davon, ob sie eher in operativen, strategischen oder in leitenden Positionen tätig sein möchten: 42,8 Prozent möchten am liebsten in einem mittelständischen, weitere 23,7 Prozent in einem kleinen Unternehmen arbeiten; nur ein Drittel (33,4 Prozent) zieht es in Großunternehmen. Verbunden mit einer deutlichen Aufstiegsorientierung – 27,5 Prozent der Befragten möchte zukünftig in leitenden Positionen arbeiten (IST: 20,5 Prozent) – lässt sich daraus eine eindeutige Tendenz ableiten, meint Andreas Dinges: „Vielen Fach- und Führungskräften sind überschaubare Strukturen mit größeren Freiräumen, viel Partizipation und schnellen Entscheidungen wichtig – gerade auch, wenn sie als Projektmitarbeiter bei unterschiedlichen Unternehmen tätig sind. Diese Strukturen finden wir vor allem in Klein- und mittelständischen Unternehmen.“ Die allerdings sind oft weit weg von den großen Metropolregionen in eher ländlichen Räumen angesiedelt: „Da wird die Mobilitätsbereitschaft der Bewerber manchmal richtig gefordert“, so Dinges.

Für die DIS AG sind diese Präferenzangaben der Bewerber wichtige Informationen für die professionelle Vermittlung und Überlassung von Fach- und Führungskräften. Denn nur wenn Kundenanforderung und Bewerberwunsch in punkto Qualifikation, Persönlichkeit, Entwicklungsmöglichkeiten und Arbeitsaufgaben übereinstimmen, kommt es zum optimalen Matching. Auch das Gehalt spielt dabei eine wichtige Rolle. Bei den in der Umfrage ebenfalls erhobenen Gehaltswünschen der Kandidaten zeigt sich ein breites Spektrum je nach angestrebter Position, Branche und betrieblicher Funktion:

Bewerber für Leitungspositionen in der Industrie möchten im Durchschnitt zwischen 44.899 und 55.533 Euro pro Jahr verdienen. Die Gehaltswünsche für Tätigkeiten in den Bereichen Arbeitsvorbereitung/Fertigungssteuerung und Qualitätssicherung liegen etwa auf dem gleichen Niveau.

Die DIS AG hat eine derart umfangreiche Befragung von Fach- und Führungskräften erstmals durchgeführt. Das Resümee ist positiv: „Die hohe Rücklaufquote von durchschnittlich 18,5 Prozent zeigt“, freut sich Andreas Dinges, „dass unsere Kandidaten diese Form der Bewerberkommunikation richtig einschätzen können. Sie ist für uns ein Baustein eines umfassenden Talentmanagements.“

 

Diesen Text finden Sie auch unter http://www.berenika.at/pms_kunden/pms_kunden_dis_ag.php

 

Über DIS AG

Die DIS Deutscher Industrie Service AG Österreich ist in den Bereichen Finance, Industrie, Information Technology und Office & Management tätig. Rund 300 Mitarbeiter sind für die DIS Österreich im Raum Wien und Linz im Einsatz. Zu den Kunden der DIS AG in Österreich zählen unter anderem die Henkel Central Eastern Europe GmbH sowie BMW Motoren GmbH.

 

 

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