Presseinformation - DIS Deutscher Industrie Service AG

 

 

DIS AG Vorstand Dinges: Zeitarbeit jetzt neu bewerten

·        Befunde von D-Statis und OECD zeigen Bedarf auf

·        Zeitarbeitern mit mehr Wertschätzung begegnen

·        Fachkräftemangel: Vorhandene Potenziale besser nutzen

 

Wien, 15.9.2008 – Der Vorstandsvorsitzende der DIS Deutscher Industrie Service AG, Andreas Dinges, hat heute dazu aufgerufen, die gesellschaftlichen Realitäten und die Beschäftigungschancen, die sich mit Zeitarbeit verbinden, ohne ideologische Scheuklappen neu zu bewerten. Die jüngste Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes zeige, dass es an der Zeit ist, Zeitarbeit als wichtiges volkswirtschaftliches Regulativ anzuerkennen und Zeitarbeitern mit größter Wertschätzung zu begegnen, sagte Dinges heute am Rande eines Managementmeetings.

 

Zeitarbeit trage nicht nur wesentlich zur Beschäftigungssicherung bei, sondern – vor allem im Bereich der Spezialzeitarbeit – zu Wohlstand und Zukunftssicherung des Industriestandortes. Tatsächlich liege Zeitarbeit in Deutschland im internationalen Vergleich sogar mit einem Beschäftigungsanteil von 1,3 Prozent immer noch deutlich hinter anderen Industriestaaten wie Großbritannien (4,5), die Niederlande (2,5), Frankreich (2,4) oder Japan mit 1,9 Prozent.

 

"In manchen Branchen und Fachbereichen wie  IT, Finance, Technische Projekte, Logistik oder Einkauf sind externe Fach- und Führungskräfte schon seit längerer Zeit üblich“  sagt Dipl.-Ing. Franz Gober, Geschäftsführer der DIS AG Österreich. Flexibilität im  Personalbereich und dazu zählt die Zeitarbeit boomt daher auch in Österreich. 2006 lagen Österreich EU-weit an 6. Stelle mit 1,5% aller Beschäftigten. 2007 meldet das BMWA bereits 2,1% (66.688 Leiharbeitskräfte). „Zeitarbeit ist die modernste Form der Arbeit. Der dynamisch wachsende Markt für Personaldienstleistungen – in den letzten 20 Jahren hat er sich verzehnfacht – belegt das besonders eindrucksvoll. Und mit Blick in die Zukunft wird seine Bedeutung weiter steigen“ so Gober weiter. Hoch qualifizierte Mitarbeiter und Manager werden aber nicht nur im Bereich Großkunden sondern verstärkt auch im Mittelstand rekrutiert.

 

Dinges plädierte für eine differenzierende Einordnung der Zeitarbeit in Deutschland. Ein zunehmender Anteil der auf Zeit Beschäftigten arbeite in qualifizierten und hochqualifizierten Tätigkeiten und werde auf dem Niveau traditioneller Arbeitsverhältnisse entlohnt. So werden allein bei der DIS AG 95 Prozent der knapp 10.000 Zeitarbeitnehmer außer- und übertariflich bezahlt.

 

Ein in einzelnen Branchen bedrohlicher Mangel an Fachkräften werde sich nur unter Einbeziehung von Zeitarbeit wirkungsvoll bekämpfen lassen, sagte Dinges weiter. Aber auch hier gelte: „Der Kampf um Köpfe hat längst auch die Zeitarbeit erreicht.“ Besonders gefragt seien derzeit Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen, nach wie vor aber auch IT-Profis. Im Industriebereich stehen vor allem Experten für Solarenergie und Ingenieure aus den Bereichen Automobil- sowie Luft- und Raumfahrttechnik hoch im Kurs.

 

Die OECD hatte in ihrem am Dienstag vorgestellten Bildungsbericht gewarnt, Deutschland falle weiter in der Ausbildung und Bereitstellung von hoch qualifizierten Fachkräften zurück.

„Ohne Zweifel brauchen wir in Deutschland eine Bildungsoffensive, die den Nachschub an Fachkräften und damit unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit sicherstellt. Jetzt aber müssen wir zunächst die vorhandenen Potenziale besser ausnutzen.“, appellierte Dinges. Er verwies auf die große professionelle Erfahrung, die beispielsweise ältere Fach- und Führungskräfte in Projekte einzubringen vermögen. Wie bei allen Projektmitarbeitern sorgt die DIS AG mit begleitenden und individualisierten Programmen dafür, solche Arbeitnehmer wieder auf die spezifischen Anforderungen aktueller Nachfrage vorzubereiten.

 

Dinges rief schließlich dazu auf, bei der bis ins ferne Ausland reichenden Fahndung nach Ingenieuren, nicht die hier vorhandenen Ingenieurinnen aus dem Blick zu verlieren. Hochkarätig ausgebildete Frauen warteten derzeit darauf, dass ihnen Unternehmen eine Chance geben – und sei es im Rahmen zeitlich befristeter Projekte – ihr Können zu beweisen.

 

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Über 10.000 Mitarbeiter arbeiten in 176 Niederlassungen für die DIS AG. Zum DIS AG-Konzern gehören weiterhin: DIS Consulting GmbH (100%), DIS Deutscher Industrie Service AG Österreich

(100%), DIS Interim Management GmbH (100%) und Personal Innovation GmbH (100%). Nach einer

Umfrage der Zeitschrift Capital zählt die DIS AG zu „Deutschlands besten Arbeitgebern 2008“.

 

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Über DIS AG

Die DIS Deutscher Industrie Service AG Österreich ist in den Bereichen Finance, Industrie, Information Technology und Office & Management tätig. Rund 300 Mitarbeiter sind für die DIS Österreich im Raum Wien und Linz im Einsatz. Zu den Kunden der DIS AG in Österreich zählen unter anderem die VA Technology Aktiengesellschaft, Henkel Central Eastern Europe GmbH sowie BMW Motoren GmbH.

 

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