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Gegenwärtig
stellen sich bei der Fremdwährungsfinanzierung für die Endkunden drei
Problembereiche. Zum einen neigen Banken zu einer Zwangskonvertierung aus der
Fremdwährung in den Euro, zum anderen wird von den Kunden ein
Liquiditätsaufschlag, allenfalls auch die Bestellung von zusätzlichen Sicherheiten
verlangt. Die Experten der Fachgruppe der Finanzdienstleister Niederösterreich
raten dringend zu einer genauen Überprüfung der jeweiligen Kreditverträge.
Das
Verbot von Fremdwährungskrediten in Österreich zieht gerade in schlechten Konjunktur-Phasen
umfangreiche Folgen für die Realwirtschaft und Privatkunden nach sich. Geld,
das aus Zinsersparnis bis dato in den privaten Konsum geflossen ist, wird wohl
in den nächsten Jahren nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Gewährung von
Fremdwährungskrediten für private Haushalte sollte daher unter bestimmten
Rahmenbedingungen wie Mindesteinkommen, Eigenmittelquote weiter möglich sein.
Die
wirtschaftlichen Vorteile eines Fremdwährungskredites - sprich Zinsersparnis
für den Privatkunden - sprechen immer noch für sich: Pro Fremdwährungskreditkunden im Schweizer Franken (CHF) werden
rund 1,5-2% per anno an Zinsen eingespart (Stand per 28.3.08 Quelle OENB). Per
Jänner 08 betrug das Gesamtvolumen an Ausleihungen im CHF rund 43 Milliarden
Euro. Davon sind rund 68% an Privatpersonen vergeben worden, wovon wiederum 70%
im Wohnbau verwendet wurden – in Euro entspricht das einem Wert von 20
Milliarden. Bei einer durchschnittlichen Zinsdifferenz von 1,5% wäre dies eine
Zinsersparnis von 300 Millionen Euro
per anno.
Auch das Thema Kredit-Umstieg aus einer Fremdwährung in den Euro bei bestehenden Krediten sehen die Vermögensberater der Fachgruppe problematisch. „Aus unserer Sicht ist der aktuelle Kurs für einen Ausstieg sehr ungünstig und vielfach werden die Vertragskonditionen überzogen“ meint Fachgruppen-Obmann Ing. Mag. Walter Eberl und verweist dazu auf die Hilfe der unabhängigen Vermögensberater, wenn es um die Überprüfung der Kreditverträge, Tilgungsträger und Konditionen geht.
Die Info-Hotline zu Fragen „Anlegen, Vorsorgen, Finanzieren“
ist vom 24.11. bis 18.12.08,
Mo-Do
von 8-16 Uhr geöffnet. Kostenlose Beratung von Experten der Fachgruppe unter
0800 24 25 70!
Rückfragen an:
Wirtschaftskammer NÖ
Fachgruppe der Finanzdienstleister
Landsbergerstraße 1, 3100 St.Pölten
Telefon: 02742/851-19720
Fax: 02742/851-19729
Endkunden: www.noe-finanzdienstleister.at
Mitglieder: www.finanzdienstleister-noe.at
Kontaktpersonen:
Ing. Mag. Walter Eberl, M.S. eh
Obmann der Fachgruppe
Mobil 0699/18617167
Mag. Hubert Baumann eh
Fachgruppengeschäftsführer