Effiziente Online-Personalsuche in Europa

Wie sieht europaweit der Arbeitsmarkt aus und wie könnte eine Online-Personalsuche funktionieren?

Wien, 15. Juni 2018 - Anlässlich der zweiten HR Digital 2018 Anfang Juni in Wien, ging Christian Erhart, Geschäftsführer der Firma Webintegration IT Service GmbH, der Frage nach, wie europaweit der Arbeitsmarkt aussieht und wie eine Online-Personalsuche funktionieren könnte:  vor allem unter dem Blickwinkel, dass am österreichischen Arbeitsmarkt qualifizierte Mitarbeiter schwer zu finden sind.

Webintegration IT Service beschäftigt sich seit mehr als 10 Jahren mit den Fragen, wie man Daten aus Webseiten extrahieren und strukturiert aufbereiten kann. Daraus ist ursprünglich der „Jobroboter“ entstanden und in weiterer Folge die heute europaweit aktive Plattform Jobswype, wo Erhart ebenfalls Geschäftsführer ist.

Statt „Job gegoogelt“ könnte es heute auch heißen: schon „Job geswyped?“ Die Jobsuchmaschine Jobswype, ein Service von Webintegration IT Service GmbH, durchsucht alle großen Online-Jobbörsen und darüber hinaus Stellenangebote von Personalberatungen, Karriereblogs, Institutionen und Unternehmen. Jobswype ist europaweit ausgerichtet und agiert in 10 Ländern und 7 Sprachen (D-A-CH, CEE Raum, UK und Irland). Diesen Online-Service stellt das Unternehmen für die Arbeitssuchenden zur Verfügung und hat dazu auf  www.jobswype.at  über 200.000 Stellenangebote in Österreich gesammelt. 

Daneben wird z. B. für Personaldienstleister ein Datenbereitstellungsservice angeboten. Der Datenservice liefert tagesaktuell offenen Stellen zu einem Stichwort oder zu einer Region. Ziel ist es den Personaldienstleistern zeitnah zu zeigen, welche Firmen Personal suchen. Dort kann dieser dann seine Arbeitskräfte anbieten.

Christian Erhart, Geschäftsführer Jobswype: „Wir erleben immer wieder, dass Unternehmer Ihre Suche nach den besten Köpfen auf das benachbarte Ausland ausweiten möchten. Haben sich Arbeitnehmer früher nur in der eigenen Region umgesehen, können sie heute im gesamten EU-Raum fündig werden. Wie kann die Suche gelingen? Entweder sie engagieren einen Personaldienstleister, der in mehreren Ländern eine Niederlassung hat oder sie inserieren in den einzelnen Ländern. Was zum einen teuer wird und zum anderen hohe Sprachkompetenz voraussetzt. Die Alternative wäre ein Posting auf einem Jobportal, das in mehreren Ländern eine digitale Plattform betreibt.“

Erhart, in Tirol aufgewachsen und damit viele Jahre ein Andreas Hofer Fan, meint: „Andreas Hofer hätte in der heutigen Zeit wohl den HR-Managern, die verzweifelt versuchen freie Stellen zu besetzen, zugerufen: Mander es ist Zeit, lasst uns in die Händ spuckn und ugreifn!

Jobsuche im Ausland? Beweggründe & Faktoren

Was bewegt die Leute für eine Arbeitssuche im Ausland bzw. was hält sie ab? In Europa herrscht bei den Zahlen zur Arbeitslosigkeit ein Nord-Südgefälle. Im Norden verzeichnen wir beinahe Vollbeschäftigung, im Süden eine höhere Arbeitslosigkeit. Politisch gesehen sind die Voraussetzungen ideal für eine Harmonisierung des Arbeitsmarktes, nämlich durch das Recht auf freien Zugang zum Arbeitsmarkt (übrigens auch für Personen aus den EWR Staaten Island, Norwegen und Liechtenstein) – siehe Exkurs „Personen-Freizügigkeit“ –

Warum kommt es zu keinem Ausgleich? Ist die Harmonisierung des EU Arbeitsmarktes eine Fata Morgana? Werden die Wanderungsströme wissenschaftlich untersucht, so tauchen folgende Begriffe auf: Pull Faktoren, Push Faktoren und Hemmnisse

Bereit zum Umzug?

Was spricht nun für die Wahl des Ziellandes?  (PULL-Faktoren lt. Eurobarometer)
Bessere Verdienstmöglichkeiten stehen da an erster Stelle für die Wahl des Ziellandes. Mehr Geld zu verdienen, steht für mehr als ein Drittel, immer noch im Vordergrund als Basis für weitere Annehmlichkeiten. Ein weiterer Grund ist die Akzeptanz der Kultur und Mentalität, gefolgt von den eigenen (Fremd)Sprachkenntnissen.

Welche Einflussgrößen gibt es für einen Wechsel aus der Heimat? (PUSH-Faktoren lt. Eurobarometer) Eindeutig steht hier die bessere Lebensqualität im Ausland auf Platz 1. Bessere Arbeitsbedingungen, Karriere- oder Geschäftsaussichten und Aufstiegsmöglichkeiten werden ebenfalls genannt.

Grundsätzlich sind die Menschen bereit ins Ausland zu wechseln, aber wo liegen die größten Hemmnisse? Christian Erhart von Jobswype, nennt hier drei „Knackpunkte“: Sprache, Kultur und eine fehlende Europäische Identität

„Die Sprache Englisch als Lingua Franca ist in Wissenschaft/Forschung und Großunternehmen üblich, aber in vielen Berufen – wie Lehre oder Soziales - ist die Landessprache notwendig. Neben kulturellem Verständnis und sozialen Barrieren sind oftmals die Identitätsfindung der Person selbst und im Zielland große Hemmnisse. Schwierigkeiten bereiten auch die Faktoren Kaufkraft, Unterkunft, Wohnen und der Bereich Ausbildung, denn: Ausbildungen sind europaweit nur zum Teil harmonisiert, es fehlt vor allem im Bereich Gesundheit / Pflege ein einheitlicher Bildungsweg.“, so Erhart. Eine Jobswype Umfrage – an der 3 424 Personen in ganz Europa teilgenommen haben – zeigte: Österreicher arbeiten lieber im Inland. In Osteuropa sinkt die Bereitschaft, für einen neuen Job ins Ausland zu gehen.  „Vor einigen Jahren war das ausgeprägter, aber die Leute sind immer noch bereit ins Ausland zu wechseln, vorausgesetzt die Rahmenbedingungen passen.“

Europaweite Mitarbeitersuche:  Wie erreicht man die Arbeitswilligen?
Österreichische Unternehmen rekrutieren bevorzugt in der EU

Wie der HR-Report 2018 zeigt, werden österreichische Unternehmen im eigenen Land nicht fündig, dann rekrutieren sie ihre neuen Mitarbeiter bevorzugt aus der EU, gefolgt von Nordamerika, China und Indien. Diese Studie wird von Hays und dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) jährlich durchgeführt. Es werden dazu mehr als 1 000 Unternehmen und Organisationen im deutschsprachigen Raum befragt. Geschäftsführer, HR-Führungskräfte, Fachbereichsleiter, sowie Mitarbeiter ohne Personalverantwortung stehen für diese Studie Rede und Antwort.

Jobswype ist Vorreiter unter den international agierenden Jobsuchmaschinen und bietet auf b2b.jobswype.com - speziell für die Suche von Arbeitskräften im Ausland - entwickelte Angebote. 

Was bedeuten alle genannten Zahlen und Fakten nun für HR-Abteilungen, KMU, Personalisten bei einer Suche nach Arbeitskräften in der EU? Die Mitarbeitersuche im Ausland ist nicht immer einfach. Zum einen das schwieriges Umfeld, geprägt im Inland vom Kampf um die Talente und im Ausland vom steigenden Lohnniveau in den CEE Staaten. Auch die Politik macht es mit Aussagen zur Indexanpassungen der Kinderbeihilfe nicht besser. Nach wie vor sehen Jobsuchende aber die Vorteiler der Arbeit in Österreich. Das liegt am zuvor erwähnten Lohngefälle, der Lebensqualität, einem funktionierenden Gesundheitssystem und dem Arbeitsumfeld (Sicherheit am Arbeitsplatz, soziale Absicherung).

Erhart fasst die Hürde im Recruiting ausländischer Arbeitskräfte außerhalb Österreichs zusammen: das wäre eine kostenintensive Suche im Zielland, weil man einen Personaldienstleister im EU Land oder eine Niederlassung vor Ort braucht, um Inserate in Jobbörsen vor Ort (in Landessprache) zu schalten. Eine Alternative sind digitale Lösungen, wie sie Jobswype mit der b2b.jobswype.com Jobplattform in 7 Sprachen / 10 Länder bietet. Hier können – einzigartig in Europa - Jobinserate inklusive Übersetzungsoption für die europaweite Personalsuche geschalten werden.

So umgeht man sprachliche Hürden, denn das Jobinserat erscheint (in Landessprache in Jobbörsen vor Ort, auf dem Jobswype-Portal und richtet sich an Interessierte, die Deutsch sprechen, aber noch nicht im Ausland arbeiten. „Wer auch darauf achtet, dass das Jobinserat mit einem aussagekräftigem Jobtitel erstellt wurde, erhöht durch eine Jobanzeige im eigentlichen Zielmarkt seine Suchreichweite und Erfolgschancen, den passenden Mitarbeiter zu finden - auch für Jobs im grenznahen bzw. grenzüberschreitenden Raum!“

Die zahlreichen Vorteile: eine Plattform mit Übersetzungsoption für die europaweite Personalsuche, kostenlose Aufnahme in die Jobsuche (HTML Anzeige, Verlinkung, XML-Feed, Statistik), Premium Jobs, automatische Übersetzung, Schaltung der Anzeigen in Nachbarländern, Branding durch LOGO und Aufnahme in E-Mail Benachrichtigung. Die europaweite Job Suchmaschine bietet dazu drei 3 unterschiedliche Produkte an: BASIC; EU PROMO und PROMO JOB

Weitere Meldungen auf https://www.jobswype.at/presse

Rückfragen an:

Christian Erhart
Jobswype      
Stutterheimstr. 16-18, 1150 Wien
marketing@jobswype.net

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