Das war der Qlik Austrian Data & Analytics Day 2020 in Wien

Harrer & Partner liefert mit Referenzkunden Benediktinerstift Admont praxisnahe Einblicke

Zahlreiche Interessenten besuchten den Qlik Austrian Data & Analytics Day 2020 und wurden nicht enttäuscht: Als einer der drei Top-Partner aus Österreich lieferte Harrer & Partner mit Ihrem Referenzkunden Benediktinerstift Admont praxisnahe Einblicke in verschiedene Business Cases mit den Qlik-Lösungen. Aber auch der KSV1870, Kardinal Schwarzenberg Klinikum sowie die Raiffeisen Bank International präsentierten ihre umfassenden Qlik Lösungen. Schauplatz eines Tages voller "Visionen für Ihre Daten“ war 2020 der höchste Aussichtspunkt von Wien, der myhive Twin Tower am Wienerberg.

Neue Impulse im Bereich Business Intelligence holten sich die Besucher bei der Keynote von Thomas Blahut. „Qlik ist Spezialist für Business Intelligence und steht für Datenkompetenz, um Business Value für Unternehmen zu schaffen“, so der Senior Director Large Accounts Sales DACH. Das Datenvolumen steigt ständig. Zu den Schlüsselfaktoren nennt er ein „sicheres Datenhandling“. Entscheidend ist, wie diese Daten verfügbar sind, welchen qualitativen Nutzen sie für Unternehmen haben und wie die Kosten- und Ertrag-Seite aussieht, um schneller und agiler zu sein. In der 3. Generation von BI macht bereits die Software Vorschläge und Handlungsempfehlungen und ermöglicht so ein ganzheitliches BI-Konzept.

Die Customer Success Stories deckten eine Vielfalt an Branchen ab und zeigten anschaulich, welche Anforderungen und innovativen Ansätze es im Zeitalter von Big Data, künstlicher Intelligenz und digitalem Wandel gibt.

Stift Admont als regionaler Wirtschaftsmotor

Mit rund 20 Betrieben ist das Benediktinerstift Admont im Bezirk Liezen ein regionaler Wirtschaftsmotor. Die Aktivitäten in den Betrieben reichen von der Land- und Forstwirtschaft über die holzverarbeitende Industrie, Gymnasium und Pflegeheim sowie die Energiewirtschaft bis hin zum Tourismus. Der Vortragende Hannes Brottrager ist seit mehr als 30 Jahren für die stetig wachsende IT-Landschaft des Benediktinerstiftes Admont samt angeschlossenen Wirtschaftsbetrieben verantwortlich.

Seit 2006 wird Qlik für eine umfangreiche und durchgehende Business Intelligence erfolgreich im Unternehmen eingesetzt, um aussagekräftige Informationen aus der großen Datenvielfalt zu aggregieren und diese benutzerfreundlich aufzubereiten. Qlik dient als zentrale Analyselösung über alle Wirtschaftsbetriebe und Fachbereiche.

Neben klassischen Vertriebs- und Umsatzdaten erfolgen Auswertungen für den Kultur- und Tourismusbetrieb, für die professionelle Betreuung der Immobilien und Objektverwaltung, aber auch für Controllingaufgaben im Rechnungswesen oder Auswertungen im Personalbereich für die über 500 MitarbeiterInnen von klassischen HR-Kennzahlen über Mitarbeiterstruktur, Fluktuation bis hin zu Arbeitszeitauswertungen. Die Qlik Analyse Ist-Arbeitszeit zu Soll-Arbeitszeit pro Mitarbeiter wird mittels Mail & Deploy den einzelnen Personalverantwortlichen der 20 Firmen bereitgestellt.

Über Qlik erfolgen auch beispielsweise diverse Helpdesk Analysen von Druckaufträgen zu den 30 Multifunktionsgeräten nach Kostenstelle und Verursacher, Serverauslastungen, Nutzerverhalten in diversen Softwaresystemen u.v.m. Die einzelnen Kontobestände von rund 200 Bankkonten und den entsprechenden Buchungen werden ebenso analysiert wie diverse Alarmierungsmeldungen. Und die Anwendungsbereiche steigen mit jedem Jahr. „Mit Qlik haben wir das wirtschaftliche Handeln und die Entscheidungsfindung nachhaltig verändert. Und für die Mitarbeiter ist jetzt alles nachvollziehbar.“ Hannes Brottrager, IT-Manager, Benediktinerstift Admont

„Was spielt sich im Museum ab?“

Temperaturmessdaten und Luftfeuchtigkeit werden erfasst und analysiert, um die Besucherströme im weltweit größten klösterlichen Büchersaal zu steuern. Das verringert einen möglichen Schädlingsbefall und schützt die wertvollen Ausstellungsstücke in der Klosterbibliothek. 24 Mio. Datensätze werden von drei Messstationen in der Bibliothek und einer Outdoor-Messstation im Minutentakt aufgezeichnet und mit Hilfe von Mail & Deploy den verantwortlichen Mitarbeitern entsprechend zur Verfügung gestellt. Geodaten werden mit dem Ticketingsystem verknüpft und dem Marketing als Respone-Auswertung zur Verfügung gestellt.

Österreichischer Staatspreis für PR 2019

Aktuelle relevanten Daten werden auf Infoscreens eingeblendet und liefern den Verantwortlichen im 30-Minuten-Takt vollautomatisch alle Informationen. Welche Objekte am meisten besucht werden oder was den 60.000 Abonnenten auf facebook „gefällt“ – alles wird mit Qlik analysiert. Eine Führung durch das Museum mittels Augmented Reality ist ebenso umgesetzt wie die virtuelle Tour mit 3D Kamera für die Bibliothek. Mit Pax.Online wurde europaweit die erste Seelsorgeplattform eingerichtet. Für diese innovativen Ansätze erhielt das Stift Admont 2019 den Staatspreis für PR.

Die größten Vorteile in der Qlik-Lösung sieht IT-Manager Brottrager in der einfachen Anbindung von Daten ohne Datawarehouse, der Offenheit was die Datenquellen betrifft und in der umfangreichen Governance.

Erweiterungen der Lösung und des Nutzerkreises im Stift Admont

Dass es auch in Zukunft immer neue Bereiche geben wird, die noch in die Analysen miteinbezogen werden, davon ist Hannes Brottrager, IT Manager von Stift Admont überzeugt: „Am Plan stehen bereits Themen wie die Integration von Leistungsdaten der stiftseigenen Wasserkraftwerke und Photovoltaikanlagen, die Darstellung der Erzeuger- und Abnahmedaten in der Fernwärme, sowie die Einbindung von Smart-Meterdaten.“

Fazit: Lead with Data - Die Datenanalyse und -integration wird immer komplexer: Nicht nur die Menge, sondern auch die Herkunft, Vielfalt und Geschwindigkeit, mit der heute Informationen generiert werden, nehmen rasant zu. 2020 spielt die Vielfalt, also die unterschiedlichen Formen, Formate und Umgebungen, in denen Daten gehalten und analysiert werden, eine immer wichtigere Rolle.

Können Unternehmen heute noch sicher sein, dass ihnen für Entscheidungen wirklich alle relevanten Informationen zur richtigen Zeit zur Verfügung stehen? Sind alle Mitarbeiter in der Lage, überall flexibel und produktiv mit Daten zu arbeiten? In den Pausen und beim Mittagessen wurde zu diesen und anderen Fragen mit den Partnern noch ausgiebig diskutiert und konkrete Anforderungen besprochen.

Weitere spannende Anwenderberichte am Qlik Austrian Data & Analytics Day 2020

Von den Daten über das Potenzial bis hin zur Wertschöpfung

Die vortragenden Damen vom KSV1870 erläuterten ihr Ziel einer einheitlichen Datenbasis und Wahrheit für das Management. So konnte mit Qlik Sense ein neues Dienstleistungsangebot etabliert werden. „Mit dem Datenmodell steht und fällt die Applikation und dien Zeit für die Entwicklung wird oft unterschätzt“, waren sich Gerhild Kaminger, Projektmanagement, Sabine Popovski, Leitung Keyaccount Management über das Potential und Wertschöpfung des Analyseproduktes einig.

Massendaten, Zusammenhänge und ein Managementinformationssystem

Für das Kardinal Schwarzenberg Klinikum standen die Analyse von Massendaten im Vordergrund. 5.000 Ski- und Snowboardunfälle im Jahr brachten die Unfallambulanz in der Wintersaison an personelle Grenzen. Mit Qlik Sense Dashboard wird nun das LKF-Controlling gemacht. Die Leistungspunkte dienen als Kennzahl und beinhalten Diagnose, Betten- und OP-auslastung, Personal- und Materialauswertungen. „Wir haben Excel Auswertungen an den Rand gedrängt und mit Qlik nun ein Berichtswesen auf Knopfdruck“, so der für das strategische Controlling zuständige Josef Weißbacher.

Governed Self Service in an International Banking Environment

Schon der Titel des Vortrages, gehalten von Michael Lamprecht, Product Owner Business Intelligence und Merita Rroshi, Product Owner Financial Reporting (beide Raiffeisen Bank International AG) verriet die Zielrichtung. Governed und Self Service in Kombination. Das Unternehmen hat mit Qlik ein zentrales Reporting (Controlling App) pro Land eingerichtet, wobei die User auf die App zentral in Wien zugreifen. Ergänzend wird den Anwendern auch eine Qlik App on Demand zur Verfügung gestellt. Angebunden sind 14 Länder, 14 Apps, 1 Datenmodell, 6 Governed Sheets für jede Netzwerk-Uni, 15 Hierarchieebenen, 30-100 Millionen Datensätze. Als wesentliche Erfolgsfaktoren wurden daher die „Kooperation zwischen Business und IT“ ebenso genannt wie ein „Wildwuchs gehört bei 200 Usern gemanagt“. Training und Awareness sind daher notwendig. Herausragend dabei war die kurze Implementierungszeit von 3 Monaten.

Über HARRER & PARTNER

Harrer & Partner agiert als Beratungs- und Lösungsanbieter mit Fokus auf Unternehmenssteuerung und Business Intelligence. Seit 2003 begleiten wir unsere Kunden bei der Optimierung ihrer Controlling- und Geschäftsprozesse mit technischem und betriebswirtschaftlichem Know-how kompetent vom Konzept bis zur Umsetzung. Als Partner von Jedox, Qlik und Vizlib positionieren wir uns neben der professionellen Beratung rund um das Thema Planung, Analyse und Reporting auch als technischer Spezialist für QlikView, Qlik Sense und Jedox, sowie diverser Eigenentwicklungen, wie Mail & Deploy, die Reporting-Lösung für Qlik. Unternehmen, die auf HARRER & PARTNER vertrauen, sind unter anderem BDO Österreich, Benediktinerstift Admont, Deloitte Österreich, Donauuniversität Krems, E-Control, Figlmüller Gruppe, Fonds Soziales Wien, LafargeHolcim, Mozarteum Salzburg, Oesterreichische Kontrollbank (OeKB), Raiffeisenbank International, SK Rapid, Siemens Personal Dienstleistung, Wiener Linien, u. v. m. Mehr Informationen unter www.hpartner.at

Rückfragehinweis:

Mag. Elfriede Harrer
info@hpartner.at
+43 1 890 15 29 0

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